Scientology
Eine Religiöse Gemeinschaft…

IV.III. DIE ANLÄSSE DER ANDACHTSPRATIKEN IN SCIENTOLOGY

In der Geschichte der Religionen finden Andachtshandlungen sowohl aus privaten wie auch öffentlichen Anlässen statt. Sie sind nicht auf formelle Zeremonien und gemeinsame Feiern einer versammelten Religionsgemeinschaft beschränkt. Privat finden sie oft zu Hause statt, abhängig von bestimmten Zeiten (zum Beispiel von Mahlzeiten oder dem Aufstehen oder Schlafengehen). Die täglichen Andachten der Christen, die rituellen Segnungen der Juden, die täglichen Gebete der Moslems, die zeremoniellen Sprechgesänge der Hindus und die sitzenden Meditationen der Buddhisten sind alles authentische Ausdrücke von Andachtshandlungen, auch wenn sie im Privatbereich des eigenen Heims oder sogar in der Abgeschiedenheit des eigenen Geistes erfolgen. Andachtspraktiken sind aber auch eine öffentliche Angelegenheit, ob sie nun gemeinsam mit anderen oder nur in Gegenwart anderer ausgeführt werden. Gemeinschaftliche Anbetung ist für die öffentliche Anbetung in den theistischen Religionen des Westens die Norm. Die menschlichen Worte werden Gott in formalisierten Gebeten und Lobeshymnen präsentiert, und im Gegenzug wird den Menschen Gottes Wort durch die Bibel und Kommentare verkündet. Die Form der öffentlichen religiösen Verehrung in den monistischen Religionen des Ostens sieht etwas anders aus. Natürlich gibt es viele üppige Zeremonien und Feste, die gemeinsam gefeiert werden. Aber typischerweise versammeln sich die einzelnen Gläubigen an öffentlichen, heiligen Stätten, wo jeder Betende als Ausdruck persönlicher Hingabe die vorgeschriebenen rituellen Äußerungen tätigt und die vorgeschriebenen Gesten ausführt. Bei beiden Formen öffentlicher Anbetung hängt die Ausführung der Anbetung von einer Gruppe von Experten ab, die Meister der Wege und der Bedeutung des spirituellen Kultus sind.

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