Obwohl die Scientologen den Begriff „Ethik" in einigen Bedeutungen verwenden, die sich vom vorherrschenden westlich-philosophischen Sprachgebrauch unterscheiden, ist offensichtlich, daß die ethische Dimension ein tragender Bestandteil der Scientology ist. Unter dieser Rubrik ist auch die Broschüre Der Weg zum Glücklichsein erwähnenswert, die von Hubbard als „nicht-religiöser Moral-Kodex, der gänzlich auf gesundem Menschenverstand beruht" geschrieben wurde. Während die 21 Regeln, die in dieser Broschüre beschrieben werden, nicht nur für Scientologen bestimmt sind, werden sie von den Scientologen als Teil ihres Moral-Kodex akzeptiert. Promiskuität, Mord, Diebstahl, illegale Handlungen und einem Menschen zu schaden, der guten Willens ist, sind verboten. Ermuntert wird: Sich selbst zu pflegen, Mäßigkeit, Kindern Liebe und Hilfe zu geben, Eltern zu ehren, ein gutes Beispiel zu geben, sich an die Wahrheit zu halten, Unterstützung einer Regierung, die für alle gedacht ist und im Interesse aller handelt, Schutz und Verbesserung der Umwelt, Vertrauenswürdigkeit, seinen Verpflichtungen nachzukommen, Fleiß, Entwicklung von Kompetenz, Respekt vor dem religiösen Glauben anderer, andere nicht so zu behandeln, wie man selbst nicht behandelt werden will, andere so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden will und erfolgreich zu sein.

Als praktischer Ausdruck moralischer Prinzipien wie der eben genannten haben sich Institutionen, die von der Scientology Kirche ins Leben gerufen wurden, in der Verhütung des Drogenmißbrauchs, der Rehabilitation von Drogensüchtigen und Kriminellen, in der Ausmerzung des Analphabetentums und der Behebung von Ausbildungsdefiziten, in der Verbesserung der Umwelt, in der Katastrophenhilfe und in der Verteidigung der Menschenrechte engagiert.
 
 

~Zurück~  Referencen ~Weiter~