IV.V. DIE ETHISCHE DIMENSION

Die Scientology lehrt auch, daß Fortschritt auf Der Brücke die Erfüllung hoher moralischer und ethischer Normen sowohl erfordert wie auch möglich macht. Folglich behauptet Hubbard in seinem Werk Einführung in die Ethik der Scientology (Seite 9), daß die Entwicklung der „grundlegenden Technologie der Ethik" ein wichtiger Durchbruch in der Scientology war.

Hubbard gebrauchte den Begriff „Moral", um eine Reihe von allgemein anerkannten Regeln des guten Benehmens (Seite 24) zu beschreiben, während er Ethik als „die Handlungen" definiert, „die der einzelne auf sich nimmt, um optimales Überleben für sich und andere auf allen [acht] Dynamiken zu erreichen" (Seite 17). Hubbard betont die Vernunft als Grundlage ethischen Verhaltens: „Ethik besteht in Wirklichkeit aus Vernunft in Richtung auf die höchsten Ebenen des Überlebens" (Seite 15); „Wenn ein Moralkodex äußerst vernünftig wäre, könnte er gleichzeitig als äußerst ethisch betrachtet werden. Aber nur auf dieser höchsten Stufe könnte beides als gleich angesehen werden" (Seite 25).

Während sich Scientology entwickelte, wurden auch eine Reihe von Verhaltensregeln für bestimmte Situationen aufgestellt. Dazu gehört der Auditoren-Kodex, der eine Reihe von Versprechen beinhaltet, an die sich der Auditor halten muß, um professionelle Standards zu erfüllen. Ein anderer ist der Kursleiter-Kodex, der die Verhaltensnormen für Personen regelt, denen in der Scientology Kirche die Beaufsichtigung der Ausbildung obliegt. Dazu gehört auch der Ehrenkodex, der eine Reihe allgemeingültiger Regeln zur Anwendung im zwischenmenschlichen Bereich enthält. Des weiteren existiert der Kodex eines Scientologen, der Anleitungen für ein Verhalten zur Wahrung der Menschenrechte und für die weltweite Verbreitung der Scientology gibt. (Was ist Scientology?, Seiten 580-587).
 
 

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