In Dianetik hatte L. Ron Hubbard die ersten vier dieser Dynamiken beschrieben. In der Scientology fügte er die anderen vier hinzu. In Hinblick darauf, was bereits über das Konzept der Scientology vom Geist (dem Thetan) gesagt wurde, hat ihre Aufstellung der Dynamiken 7 und 8 einen besonders religiösen Charakter. Hubbard selbst stellt fest, daß die „Unendlichkeit" in der achten Dynamik auch als das Höchste Wesen identifiziert wird, und daß diese Dynamik als die Gottdynmaik bezeichnet werden kann (Scientology: Die Grundlagen des Denkens Seite 41). Er merkt an, daß „das Wissensgebiet Scientology nicht in die Dynamik des Höchsten Wesens eindringt" aber daß „man nur dann die wahre achte Dynamik erfassen kann, wenn man die siebte Dynamik in ihrer Gänze durchdrungen hat" (Scientology: Die Grundlagen des Denkens, Seiten 41-42).

Das Glaubensbekenntnis der Scientology Kirche verweist zweimal auf Gott. Nach der Aufzählung verschiedener unveräußerlicher Rechte aller Menschen sagt das Glaubensbekenntnis, daß „keine Instanz außer Gott die Macht hat, diese Rechte vorübergehend außer Kraft zu setzen oder aufzuheben, sei es öffentlich oder verborgen". Später bekräftigt das Glaubensbekenntnis, daß die Gesetze Gottes es dem Menschen verbieten, seinen Mitmenschen gegenüber bestimmte Arten von schädlichem Verhalten an den Tag zu legen. Das Glaubensbekenntnis sagt weiter nichts über das Wesen Gottes aus.

Eine andere offizielle Publikation, Hintergründe und Zeremonien der Scientology Kirche beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung verschiedener religiöser Philosophien und betont diejenigen Punkte, bei denen Scientology Ähnlichkeiten aufweist. Dort wird festgestellt:

In der Scientology glauben wir, daß wir ­ wenn wir spirituell immer bewußter werden ­ uns auch Gott, dem Höchsten Wesen, dem ersten ­ unbewegten ­ Beweger, bewußter werden.
 
 

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